Bei YouTube ist heute ein kurzes Video von Promo 411 aufgetaucht, das Ian McKellens Freude über die Hobbit Verfilmung bestätigt. “Gandalf ist jeden Tag bei mir, weil jeden Tag Menschen zu mir kommen und mir sagen wie sehr sie ihn lieben”…
Da steht Ian McKellen “Gandalf is back” nicht alleine da, oder? Freut Ihr Euch auch schon?
Theonering.net hat eine “sehr vertrauenswürdige” Quelle, die sagt, das die Verzögerung der Hobbit Verfilmung auf die massiven Schulden der Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) zurückzuführen seien. MGM hält die Vertriebsrechte des Hobbit, die unter Vertrag von Warner Bros. produziert werden.
MGM soll über 3,7 Mrd $ Schulden haben, und der letzte Aufschub galt bis Januar 2010. Die mögliche Zerschlagung oder der Verkauf von MGM hat jetzt immer wieder zu vielen anderen Aufgaben geführt, auf die schlussendlich auch die Verzögerungen der Hobbit Verfilmung zurückzuführen sind.
Der (vorläufige) Filmstart von dem ersten Hobbit Film ist offiziell von Warner Bros. auf Dezember 2012 verschoben worden, der Kinostart des zweiten Hobbit Films wird im Dezember 2013 erwartet. Endgültig ist dieser Temin aber noch nicht.
Es geht endlich los … nach den ersten Besuchen der Set Designer wird jetzt endlich in der Auenland Kulisse für den neuen Hobbit Film gegraben, gehämmert und geschraubt. Red Carpet Tours hat theonering.net einige schöne Fotos der Arbeiten geschickt. Sie beweisen sogar, das selbst im Regen ordentlich gearbeitet wird… Und es wird selbst “schweres Gerät” aufgefahren, wie das Bild links beweist.
Der “Historische Atlas von Mittelerde” ist eine wunderbare Kartensammlung. Diese aufgeschlagen neben sich liegen zu haben, wärend man eines von Tolkiens Büchern liest, erhöht den “Mittelerde-Effekt” wie ich es nenne – nämlich wirklich in Tolkiens Welt drin zu sein – um einiges.
Viele Grüße,
„Der Familie Tuk wurde denn auch eine besondere Hochachtung gezollt, denn sie war weiterhin zahlreich und überaus wohlhabend und brachte in gewöhnlich in jeder Generation starke Charaktere mit absonderlichen Gewohnheiten und sogar verwegenem Temperament hervor. Diese letzteren Eigenschaften wurden (bei den Reichen) eher geduldet als allgemein gebilligt.“
(Der Herr der Ringe; Band 1: Die Gefährten; Buch I: Der Ring wandert; Prolog; Abschnitt 3: Von der Ordnung im Auenland)
Khazad-dûm, die Zwergenhalle, wird Moria bei den Zwergen genannt. Die Stadt findet auch Erwähnung in “Der Hobbit”. Grund genug, etwas über die Geschichte Morias zu erfahren.
Das Tor von Moria aus Der Herr der Ringe
Die Anfänge von Moria liegen weit zurück in der Altvorderenzeit. Da die Zwerge ein sehr verschlossenes Volk sind findet sich leider nicht so viel Information über diese Zwergenstadt wie man sich das wünschen würde. Das meiste erfährt man von Gimli, dem Elbenfreund. Er stammte aus dem Haus Durin und das ist in diesem Fall ein Glück, denn jenes Haus war es, das in Moria wohnte. Da dies für die Geschichte Moria eine gewisse Rolle spielt wenden wir uns zunächst der Erschaffung der Zwerge durch Aule zu. In einem Brief schrieb unser Autor Tolkien eine Kurzfassung der obigen Geschichte mit einem interessanten Detail [„JRR Tolkien – Briefe“; Nr.: 212]:
„… Aule zum Beispiel, einer der Großen, ist in gewissem Sinne auch ‘gefallen’; denn er sehnte sich so danach, die Kinder zu sehen, dass er ungeduldig wurde und dem Willen des Schöpfers vorzugreifen versuchte. Weil er der größte aller Handwerker war, versuchte er, Kinder zu schaffen, nach seinem unvollständigen Wissen von ihrer Art.
Dieser findet am 25. März 2010 ab 16 Uhr statt. Es wird aus den Werken des Professors gelesen, u.a. von solch namhaften Kennern der Werke wie Dr Frank Weihnreich oder Friedhelm Schneidewind, aber auch von Amateuren, Enthusiasten und Liebhabern des tolkienschen Oeuvre. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen zuzuhören oder auch selbst zu lesen und sich und andere nach Mittelerde zu entführen.
Viele Informationen gibt es noch nicht, auch nicht auf der offiziellen Homepage www.warinthenorth.com. Einen ersten War in the North Teaser gibt es dort auch zu sehen oder auf YouTube.
Der Teaser weckt die Hoffnung auf ein Actiongeladenes Rollenspiel! Die Entwickler wollen einen online Koop- Modus einbauen.
Im Teaser und auf der Homepage merkt man, dass sich “War in the North” an Erwachsene richtet. Zur Zeit ist die Seite nur auf Englisch verfügbar, andere Sprachen sind erst angekündigt. Auch mit den Inhalten auf der Seite verhält es sich so, “coming soon” liest man noch an einigen Stellen.
Es gibt auch Hinweis auf ein Mordor Theme auf der offiziellen Seite. Ob dies ein Hinweis auf eine weitere Spielbare Rasse ist? Was meint ihr? Mehr dazu im Forum!
Corey Olsen ist Englisch Professor am Washington College. Er hält Vorlesungen über Tolkien und seine Werke, diese stellt er dann als Podcasts zu Verfügung. Man kann diese auf seiner Seite The Tolkien Professor unter Lectures herunter laden, oder von iTunes-Seite. Die Vorlesungen werden auf Englisch gehalten. Sie sind spaßig und trotzdem informativ!
Die letzten Folgen beschäftigen sich mit dem ersten Buch von der Herr der Ringe. Besonders empfehlenswert sind die Vorlesungen das Simarillion betreffend.
Wie stuff.co.nz berichtet, sagt eine “Quelle in der Filmindustrie”, das der Hobbit in 3D gedreht werden wird. Der Sprecher für Produzent Peter Jackson möchte das allerdings nicht bestätigen – er widerspricht aber auch nicht. Guillermo del Toro hatte Anfang dieses Monats im Forum von theonering.net nicht mehr ausgeschlossen, den Hobbit in 3D zu filmen. Weta Digital hat mit Avatar bereits einen Oscar gewonnen, und übernimmt auch bei dem Hobbit Film die Spezialeffekte – naheliegend ist es also schon. Bleibt die Frage offen, ob man sich auf den Vorschusslorbeeren vom Herrn der Ringe Film ausruhen möchte – oder auf den 3D Hype aufspringen und einen richtigen Knaller landen.
Sollte der Hobbit in 3D gedreht werden, oder findet Ihr das übertrieben?
Die Jungs von theonering.net haben einen Videoclip von Warner bekommen, den sie auch gleich bei YouTube veröffentlicht haben:
Hier soll man sich von der Qualität der höheren Auflösung überzeugen können – es fallen einem jedoch sofort die störenden Artefakte bei Kamerafahrten auf (Maisfeld Szene).
Deutlich sichtbare und störende Artefakte bei Kamerafahrten ...
Diese sind so krass in der Blue-ray Version nicht zu erwarten – das ist sicher eher durch den Import nach YouTube zu verantworten. Einen (möglicherweise sinnvolleren) Einzelbild Vergleich zwischen der DVD Version und der hochaufgelösten Ausgabe findet Ihr auf unseren Film-Seiten.
“Es überrascht mich immer wieder, wenn ich ihnen begegne, aber ich muss wohl anerkennen, dass manche Leute Tolkien einfach nicht mögen. Schockierend, oder?”. Dies ist die Antwort von Daniel Crandall auf The American Culture auf einen Artikel des amerikanische Medienkritikers James Bowman zum Thema Fantasy und Kunst. Dieser hatte nämlich behauptet, dass Fantasy keine Kunst sei. Er bezieht sich dabei auf eine Definition von Kunst, die der mimetischen, d.h. nachahmenden Tradition der Realität in der westlichen Kultur verpflichtet ist. Seiner Ansicht nach verleugnen sowohl C.S. Lewis und Tolkien als auch die hierzulande vielleicht weniger bekannten George MacDonald , J.M. Barrie (“Peter Pan”), and Kenneth Grahame (“Der Wind in den Weiden”) genau diese Tradition und können daher nicht zur Kunst gezählt werden. Auf seiner Website hat Bowman bereits dazu Stellung bezogen. Er sagt nun, er hätte nie behauptet, dass Tolkien und Lewis nicht zur Kunst gezählt werden könnten. Er hätte sich viel eher auf aktuelle Filme wie “Avatar” oder “The Dark Knight” bezogen. Bowman versucht in seiner “Stellungnahme” sehr ausführlich zu erklären, wie er es denn nun gemeint habe, dass Fantasy keine Kunst sei. So richtig will er sich aber nicht dazu äußern, ob er Lewis’ und Tolkiens Werk nun für künstlerisch hält.
Ein guter Anlass, um mal wieder über Tolkiens Werk und seinen künstlerischen Wert zu diskutieren. Schaut mal vorbei im Forum!
Wir wollen Euch, geehrter Tolkien Freund, ab und zu ein bisschen Musik vorstellen, die Euch gefallen könnte. Manchmal Tolkien bezogen, manchmal einfach nur schön. Hier ein wahres Juwel des letzteren; Kecharitomene von Loreena McKennitt. Viel Spaß dabei …
Sir Ian McKellen, Hollywoods Gandalf-Abgesandter in Tolkiens Welt, hat auf seiner Website verkündet das er den Drehbeginn von “Der Hobbit” im Juni erwartet. Das berichtet stuff.co.nz. Die Dreharbeiten sollen 370 Tage dauern, also noch tief hinein in 2011. Der Sir wird sich übrigens auch bei dem Theaterstück “Warten auf Godot” im St. James Theatre in Wellington beteiligen, während er in Neuseeland ist.
UPDATE: Ian McKellen hat auf seiner Website erst Juni in Juli umgewandelt, und dann das ganze gelöscht und geschrieben: “Die Dreharbeiten beginnen, wenn dies offiziell bekannt gegeben wird”. Zu Ian McKellens Website.
Der Herr der Ringe – Die Abenteuer von Aragorn ist ein neues Spiel in der Herr der Ringe Welt. Das Spiel aus dem Hause Warner Bros. Interactive wird voraussichtlich im Herbst 2010 erscheinen.
Im Spiel erlebt man mit Aragorn seine größten Abenteuer und besten Momente aus der Zeit des Ringkrieges. Das Spiel wird für diverse Plattformen wie die Wii , Nintendo DS, PlayStation 2 und PlayStation 3 erscheinen.
Für die Wii – Version wurde besonderes Augenmerk auf die Steuerung gelegt. So soll es möglich sein mittels des Nunchucks und Wii-Kontrollers Aragorn zu steuern. Für die PlayStation 3 – Version wurde die Unterstützung von Move, der neuen Technologie für Bewegungssteuerung für die PlayStation 3, angekündigt.
Über weitere Neuigkeiten werden wir natürlich berichten.
The Ballad of Bilbo Baggins war ein Lied, mit dem sich der als Spock Schauspieler aus dem Star Trek Universum bekannte Leonard Nimoy mal als Musiker versucht hat. Stellenweise schmerzt es sehr, seid gewarnt. Aber als Tolkien Fan sollte man sich auch mit diesen “Schätzen” auseinandersetzen…
Bei theonering.net sind neue Fotos des Hobbit-Sets aufgetaucht! Sie zeigen die Set-Entwerfer bei der Arbeit. Der mit dem weissen Hut ist nicht Gandalf, sondern “Dan Hennah“, damals der leitende Art-Director des “Der Herr der Ringe Films”. Mit dabei auch Brian Massey, “greensmaster” – so wie Dan ist er auch beim Hobbit wieder dabei …
Dieses Wochenende am 13.-14. März findet in Bonn der Tolkien Tag statt. Die Deutsche Tolkien Gesellschaft lädt herzlich dazu ein – für einen kleinen Obulus trifft man andere Tolkien Freunde und kann Spiele aus Mittelerde spielen, Vorträgen lauschen, am Quiz teilnehmen und kochen lernen wie die es die Hobbits können! Viel Spaß!
„Nun, Herr, er war da und er ist da: der hohe Turm und die weißen Häuser und die Mauer: aber nicht nett jetzt, nicht schön. Er hat ihn vor langer Zeit erobert. Jetzt ist es ein entsetzlicher Ort. Wanderer zittern, wenn sie ihn sehen, sie kriechen außer Sicht, sie vermeiden seinen Schatten. Aber der Herr wird diesen Weg gehen müssen. Es ist der einzige Weg. …“
(Der Herr der Ringe; Band II: Die Zwei Türme; Buch IV: Der Ring geht nach Osten, Kapitel 13: Das Schwarze Tor ist versperrt)
Wie Klett-Cotta berichtet, werden sie im Herbst 2010 “Die Legende von Sigurd und Gudrún” veröffentlichen. Tolkien hat sich lange mit der Geschichte von Siegfried dem Drachtöter und seinem Sieg über den Drachen Fafner beschäftigt, seine Übersetzung war ein großes Geschenk für Tolkien Fans. Insbesondere die Ähnlichkeiten zwischen der Mythologischen Welt und Tolkiens Welt sind beachtlich – ein Tolkien Fan wird sich auch in diesen Büchern wohl fühlen. Die neue Bearbeitung von Klett-Cotta ist anspruchsvoll umzusetzen, denn dabei werden die Besonderheiten des Originals Tolkiens vom Übersetzer Hans-Ullrich Möhring möglichst genau nachgebildet. Ausserdem enthält die deutsche Übersetzung bei Klett-Cotta die englische Originalfassung des Versepos.
Hier ein schönes Video auf youtube, das er gefunden hat. Es beschreibt den Drehort vom Auenland mit einigen netten Bildern – nachdem Peter Jackson seinen Kram schon abgebaut hatte. Es gibt aber immer noch Fans, die sich die Location gerne anschauen; “Matamata” in Neuseeland. Und sie sind mittlerweile bekanntlich zurückgekehrt, die Hobbits!