Jul 10 2011

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Erforschung: Die Sterblichkeit der Elben

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Doch als Eärendil und Elwing nach Valinor kamen, da waren sie und ihre beiden Kinder Elrond und Elros die einzigen Halbelben von denen wir etwas wissen. Und zu ihnen berieten sich die Valar [„The History of Middle-Earth“; Volume 5: „The Lost Road and other writings“; Part Two: “Valinor and Middle-Earth before the Lord of the Rings”; Chapter VI: “Quenta Silamrillion”; Siehe auch “The History of Middle-Earth”; Volume 11: „The War of the Jewels“; Part Two: „The Later Quenta Silmarillion“; “The Last Chapters“ und “Das Silmarillion”; Kapitel XXIV: “Von Earendils Fahrt und dem Krieg des Zorns”]:

“Nun berieten sich die Götter [Valar] über Eärendil, und sie riefen Ulmo aus den Tiefen hinzu; und als sie alle versammelt waren da sprach Mandos: ‚Nun soll er zweifellos sterben, weil er die verbotenen Küsten betreten hat.’ Aber Ulmo sagte: ‚Dazu ward er in die Welt geboren. Und sage mir: Ist er Eärendil, Tuors Sohn, vom Stamme Hador, oder der Sohn von Idril, Turgons Tochter aus dem Elbenhause Finwes? Oder da er je zur Hälfte von beiden Geschlechtern ist, welche Hälfte soll sterben?’ Und Mandos Antwortete: ‚Auch die Noldor, die Willentlich in die Verbannung gegangen, dürfen nicht hierher zurückkehren.’
Dann fällte Manwë seinen Spruch, und sagte: ‚Für Eärendil hebe ich den Bann auf, und was er den Zwei Geschlechtern zuliebe gewagt, soll er nicht büßen, noch soll es Elwing, die sich aus Liebe zu ihm in Gefahr begeben; außer in soweit, dass sie nie wieder unter die Elben oder Menschen in den Außenlanden gehen sollen. Nun sollen alle jene die Anteil am Blut der sterblichen Menschen haben, in welchem Teil auch immer, großer oder klein, sterblich sein, wenn ihnen nicht ein anders Schicksal gewährt wird; Doch in dieser Sache ist mir Urteilsmacht verliehen: Eärendil und Elwing und ihren Söhnen sei es gestattet, frei zu wählen, mit welchem der Geschlechter ihr Schicksal vereint sein und unter welchem Geschlecht über sie geurteilt werden soll.“

Die Söhne von Eärendil und Elwing nun waren Elrond und Elros. Und Elros wählte das Schicksal der Menschen, Elrond aber das der Elben. Und zu ihm heißt es [„The History of Middle-Earth“; Volume 12: „The Peoples of Middle-Earth“; Part One: „The Prologue and the Appendices to the Lord of the Rings“; Chapter VIII: „The Tale of the Years of the Third Age”]:

“Elrond, der in all seinen langen Jahren unverheiratete geblieben war, nahm nun Celebrían, die Tochter von Galadriel und Celeborn von Lórien zur Frau. Seine Kinder waren die Zwillingsbrüder, Elladan und Elrohir, und Arwen Undómiel, das schönste aller Mädchen des Dritten Zeitalters, in der das Abbild von Lúthien ihrer Stammmutter auf die Erde zurückgekehrt war. Diese Kinder waren zu drei Teilen aus dem Geschlecht der Elben, aber der Schicksalsspruch der zu ihrer Geburt über sie gesprochen wurde lautete, dass sie ebenso wie die Elben leben sollten, so lange ihr Vater in Mittelerde blieb; aber wenn er fortging, dann sollten sie die Wahl haben, entweder mit ihm über das Meer zu fahren, oder sterblich zu werden, wenn sie zurückblieben.“

Deshalb hatte Arwen auch ohne eine besondere Gnade Erus die Möglichkeit wirklich zu sterben und wie wir wissen, wählte sie diese Schicksal aus Liebe zu Aragorn.
Nun haben wir vorerst wieder genug über die Elben erfahren, obwohl es sicher noch regen Bedarf nach mehr Informationen gibt. Die folgen ein ander Mal.

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