Sep 11 2011

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Findegil

Erforschung: Die Religion in Tolkiens Mittelerde

Abgelegt 14:56 unter Erforschung

Wie schon mehrfach angedeutet sah die Sache für die Menschen unter dem Einfluss von Morgoth oder Sauron ganz anders aus. Schon in der Frühzeit ihres Dasein vielen die Menschen unter den Schatten, wie wir aus dem Aufzeichnungen wissen die aus Númenor überdauert haben [“The History of Middle-Earth“; volume 10: “Morgoth’s Ring“; Part 4: “Athrabeth Finrod ah Andreth“; “The ’Tale of Adanel’“]

Dann sagte Andreth, von Finrod bedrängt, zuletzt: ‚Dies ist die Geschichte die Adanel aus dem Hause von Hador mir erzählte:’
Einige sagen das Desaster passierte zum Begin der Geschichte unseres Volkes, bevor noch irgendeiner gestorben war. Die Stimme hatte zu uns gesprochen, und wir hatten zugehört. Die Stimme sagte: ‚Ihr seid meine Kinder. Ich habe euch gesandt um hier zu leben. Zur rechten Zeit werdet ihr diese ganze Erde erben, aber zuerst müsst ihr Kinder sein und lernen. Ruft mich an und ich werde hören; den ich wache über euch.’
Wir verstanden die Stimme in unseren Herzen, auch wenn wir noch keine Worte hatten. Dann erwachte das Verlangen nach Worten in uns, und wir begannen sie zu machen. Aber wir waren wenige, und die Welt war weit und fremd. Auch wenn wir sehr danach verlangte zu verstehen, war Lernen schwierig, und das machen von Wörtern war langsam.
In dieser Zeit riefen wir oft und die Stimme antwortete. Aber sie beantwortete unsere Fragen selten, sondern sagte nur: ‚Zuerst versucht die Antwort selbst zu finden. Denn ihr werdet Freude am Finden haben und so der Kindheit entwachsen und Weise werden. Versucht nicht die Kindheit vor eure Zeit zu verlassen.’
Aber wir waren in Eile, und wir wünschten die Dinge nach unserm Willen zu ordnen; und die Formen vieler Dinge die wir zu erschaffen wünschten erwachten in unserem Geist. Deshalb sprachen wir weniger und weniger zu der Stimme.
Dann erschien einer unter uns, sichtbar in unserer eigenen Gestalt, aber größer und schöner; und er sagte, dass er aus Mitleid gekommen sei. ‚Ihr hätte nicht allein und ohne Anleitung gelassen werden soll,’ sagte er. ‚Die Welt ist voll von wunderbaren Reichtümern, die Wissen erschließen kann. Ihr könntet Nahrung in Hülle und Fülle und schmackhafter haben, als die ärmlichen Dinge die ihr jetzt esst. Ihr könnten Wohnstätten der Behaglichkeit haben in denen ihr Licht erhalten und die Nacht ausschließen könntet. Ihr könnte genauso gekleidet sein wie ich.’
Dann schauten wir und seihe! er war angezogen mit Kleidung die glänzte wie Silber und Gold, and er hatte eine Krone auf seinem Haupt, und Gemmen in seinem Haar. ‚Wenn ihr wünscht so zu sein wie ich,’ sagte er, ‚werde ich euch lehren.’ Dann nahmen wir ihn zum Lehrer.
Er war weniger schnell als wir gehofft hatten, uns zu lehren wie wir die Dinge finden oder für uns selbst herstellen konnten, die wir uns wünschten, obwohl er viele wünschen in unsern Herzen geweckt hatte. Aber wenn irgendeiner zweifelte oder ungeduldig wurde, dann brachte er alles was wir wünschten und setzte es uns vor. ‚Ich bin der Geber der Geschenke,’ sagte er; ‚und die Geschenke sollen niemals verseigen solange ihr mir vertraut.’
Deshalb ehrten wir ihn, und wir wurden von ihm versklavt; und wir waren abhängig von seinen Geschenken, fürchtend zu einem Leben ohne sie zurück zu kehren, das nun ärmlich und hart erschien. Und wir glaubten alles was er lehrte. Denn wir waren begierig von der Welt und ihrem Dasein zu erfahren: über die Tiere und Vögel und die Pflanzen die in der Erde wachsen; über unseren eigene Erschaffung; und über die Lichter es Himmels und die zahllosen Sterne und das Dunkel in die sie gesetzt sind.
Alles was er lehrte erschien gut, denn er hatte großes Wissen. Aber mehr und mehr wollte er über das Dunkel sprechen. ‚Das größte von allem ist das Dunkel,’ sagte er, ‚den es hat keine Grenzen. Ich kam aus dem Dunkel, aber ich bin sein Herr. Denn ich habe das Licht erschaffen. Ich machte die Sonne und den Mond und die zahllosen Sterne. Ich werde euch vor dem Dunkel beschützen, das euch sonst verschlingen würde.’
Dann sprachen wir von der Stimme. Aber sein Gesicht wurde furchtbar; den er war ärgerlich. ‚Narren!’ sagte er. ‚Das war die Stimme des Dunkel. Es wünscht euch von mir fern zu halten; den es hungert nach euch.’
Dann ging er fort, und wir sahen ihn für einen lange Zeit nicht, und ohne seine Geschenke waren wir arm. Und dann kam ein Tag als plötzlich das Licht der Sonne zu versagen begann, bis es ganz verdunkelt war und ein großer Schatten auf die Welt fiel; und alle Tiere und Vögel fürchteten sich. Dann kam er wieder, durch den Schatten wandelnd wie eine helles Feuer.
Wir fielen auf unsere Gesichter. ‚Da sind einige unter euch die immer noch auf die Stimme des Dunkeln hören, ‚sagte er, ‚und deshalb kommt Es näher. Wählt nun! Ihr mögt das Dunkel als Herr haben oder ihr könnt mich haben. Aber wenn ihr nicht mich zum Herrn nehmt und schwört Mir zu dienen, werde ich gehen und euch verlassen; denn Ich habe andere Reiche und Wohnstätten, und ich brauche die Erde nicht noch euch.’
Dann sprachen wir in furcht wie er befahl, sagend: ‚Ihr seid der Herr; Euch allein wollen wir dienen. Die Stimme schwören wir ab und werden nicht mehr auf sie achten.’
‚So sei es!’ sagte er. ‚Nun baut Mir ein Haus an einem hohen Platz, und nennt es das Haus des Herrn. Dort hin werde Ich kommen, wenn Ich will. Dort sollt ihr Mich anrufen und eure Bitten an Mich richten.’

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