Also ich warte ja immer noch auf die Schlagzeile, daß Warner Bros die beiden Akteure Ewan McGregor und Scarlett Johansson erneut verpflichtet, um unter Regie von Michael Bay vor die Kamera zu hüpfen. Nach den Klon-Rollen aus "die Insel" nun als Turin und Nienor. Und ich bin sicher, daß das selbstverständlich in 3D präsentierte Pixelfeuer aus Glaurungs Drachenschlund so brennend heiß ist, daß sie an der Kinotheke das Pop-Korn als Maiskörner verkaufen – erst während der Vorstellung live geröstet…
Ich kann aber verstehen, daß o.g. Rückschläge und Verzögerung des Hobbit-Filmprojekts diejenigen enttäuscht, die sich auf den Film vorfreuen. Vielleicht haben diese Verzögerungen aber auch ihr Gutes? Wie und was können Film-Crew und die verantwortlichen Produzenten Gutes erschaffen, wenn ihnen allen eine miese zwei, neun Nullen und ein $-Zeichen im Nacken sitzen?
Zudem, Kino ist dazu verdammt, sich stetig neu zu erfinden. Lange Zeit tat es das bei den Kassenschlagern vor allem mit Technik. Es wäre schön, wenn es neben dem Bilder zeigen auch wieder lernt, wie wertvoll es ist, gute Geschichten gut zu erzählen. Ich drücke die Daumen, daß das Kino an sich mit jedem Tag Verzögerung -bzw.: verlängerter Vorfreude- des Hobbit-Films ein bißchen auch diesen Weg einschlägt.