kleine Hobbit
“Der kleine Hobbit”, unter diesem Titel konnten deutsche Leser im Jahr 1957 die Übersetzung von Tolkiens “The Hobbit: There an Back again” in den Buchhandlungen erstehen. Die Übersetzung stammte damals von Walter Scherf, während mittlerweile auch eine Übersetzung von Wolfgang Krege vorliegt. Unter den eingeschworenen Hobbit Fans wird es wohl immer mehrere Meinungen dazu geben, welche Übersetzung denn die einzig wahre ist.
Das kommt sicherlich auch darauf an, was man sich vom Hobbit erwartet. “Der kleine Hobbit” klingt erst einmal wie ein Kinderbuch und kann natürlich als solche genutzt werden, immerhin hat Tolkien die mittlerweile weltberühmte Geschichte um Bilbo Beutlin und seine Abenteuer, auch für seine eigenen Kinder geschrieben. Damit eignet sich das Buch bestens zum Vorlesen und mit der speziell für Kinder angelegten Ausgabe von Klett-Cotta auch für eigene Leseversuche. Doch der Hobbit ist auch etwas für Erwachsene.
Viele, die das Buch zuerst als Kind gelesen haben und im Erwachsenenalter wieder lesen finden immer noch etwas neues. Auch im bald erscheinenden Kinofilm von Peter Jackson wird es bei jedem Mal, wenn man sich den Film ansieht, Kleinigkeiten geben, die man beim ersten Mal übersehen hat.
Allerdings ist das Buch mittlerweile nicht mehr “Der kleine Hobbit”, sondern nur noch “Der Hobbit”. Das Hobbits klein sind sollte spätestens nach “Der Herr der Ringe” auch der breiten Masse bekannt sein. Zudem steht dem Hobbit dieses Jahr großes bevor, viele neue und verschieden ausführliche Neuauflagen, sein 75. Erscheinungsjubiläum und dann noch die Verfilmung. Die kleinen Einwohner Mittelerdes kommen richtig groß raus.



