Archiv für das Tag 'Aule'

Mrz 22 2010

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Findegil

Die Geschichte Morias (Teil 1: Vom Anfang bis ins Zweite Zeitalter)

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Khazad-dûm, die Zwergenhalle, wird Moria bei den Zwergen genannt. Die Stadt findet auch Erwähnung in “Der Hobbit”. Grund genug, etwas über die Geschichte Morias zu erfahren.

Moria Klein in

Das Tor von Moria aus Der Herr der Ringe

Die Anfänge von Moria liegen weit zurück in der Altvorderenzeit. Da die Zwerge ein sehr verschlossenes Volk sind findet sich leider nicht so viel Information über diese Zwergenstadt wie man sich das wünschen würde. Das meiste erfährt man von Gimli, dem Elbenfreund. Er stammte aus dem Haus Durin und das ist in diesem Fall ein Glück, denn jenes Haus war es, das in Moria wohnte. Da dies für die Geschichte Moria eine gewisse Rolle spielt wenden wir uns zunächst der Erschaffung der Zwerge durch Aule zu. In einem Brief schrieb unser Autor Tolkien eine Kurzfassung der obigen Geschichte mit einem interessanten Detail [„JRR Tolkien – Briefe“; Nr.: 212]:

„… Aule zum Beispiel, einer der Großen, ist in gewissem Sinne auch ‘gefallen’; denn er sehnte sich so danach, die Kinder zu sehen, dass er ungeduldig wurde und dem Willen des Schöpfers vorzugreifen versuchte. Weil er der größte aller Handwerker war, versuchte er, Kinder zu schaffen, nach seinem unvollständigen Wissen von ihrer Art.

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Feb 13 2010

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Die Blauen Zauberer

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Heute geht es um die Ithryn Luin, die Blauen Zauberer. Es gibt schon einige Erklärungen zu Gandalf oder den anderen Istari, aber diese beiden sind von besonderem Interesse, da man spontan sehr wenig über sie findet. Woher kommen Sie, wer waren Sie? Wir wollen der Sache auf den Grund gehen…

Palando in

Palando, einer der blauen Zauberer (unbekannter Zeichner)


Nach einigem Suchen finden sich aber doch Schriften zu den Istari. Und zwar der folgende Aufsatz, der sich mit all den Istari auseinandersetzt [„Nachrichten aus Mitterlerde“; Teil IV; Kapitel II: „Die Istari“]:

„Die Anzahl der Mitglieder des Ordens ist unbekannt; doch jene, die in den Norden Mittelerdes kamen, wo es die meiste Hoffnung gab (weil die letzten der Dúnedain und der Eldar dort wohnten), hatten fünf Oberhäupter. Der erste, der kam, war ein Mann, vornehm in Haltung und Gebaren, mit rabenschwarzem Haar, einer schönen Stimme, und er war in Weiß gekleidet; er besaß große handwerkliche Fähigkeiten, und er wurde von beinahe allen, selbst von den Eldar, als das Oberhaupt des Ordens angesehen. Es gab dort auch andere: zwei, meerblau und einer erdfarben gekleidete; und zuletzt kam einer, der der geringste von allen zu sein schien: kleiner als die übrigen und älter aussehend, grauhaarig und grau gekleidet und auf einen Stab gestützt. … … Der Weiße Bote wurde in späteren Tagen bei den Elben unter dem Namen Curunír bekannt, als Mann der Verschlagenheit, in den Sprachen der nördlichen Menschen Saruman genannt; doch dies war, nachdem er von seinen zahlreichen Reisen zurückgekehrt war, in das Reich Gondor kam und dort wohnte. Über die Blauen Boten war im Westen wenig bekannt und außer Ithryn Luin, ‘Die Blauen Zauberer’, hatten sie keine Namen; denn sie gingen mit Curunír in den Osten und kehrten nie zurück; ob sie im Osten blieben und dort die Zeile verfolgten, um derentwillen sie ausgesandt worden waren, oder zugrunde gingen, oder ob sie, wie viele glaubten, von Sauron versklavt und seine Diener wurden, ist nicht bekannt. Doch keine dieser Möglichkeiten war auszuschließen; denn so merkwürdig es auch erscheinen mag, die Istari, versehen mit Körpern aus Mittelerde, konnten ebenso gut wie Elben und Menschen ihren Zielen abtrünnig werden, Böses tun und über dem Streben nach Macht vergessen, das Gute zu verwirklichen. ..“

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