Dez 22 2011
Worte Tolkiens: Weihnachten
„Und nun kommt Weihnachten! Das Erstaunliche, das keine ‚Kommerzialisierung’ wirklich herabziehen kann – es sei denn, man lässt es zu. …“
(J.R.R Tolkien – Briefe; Brief 243 an Michael Tolkien)
Dez 22 2011
„Und nun kommt Weihnachten! Das Erstaunliche, das keine ‚Kommerzialisierung’ wirklich herabziehen kann – es sei denn, man lässt es zu. …“
(J.R.R Tolkien – Briefe; Brief 243 an Michael Tolkien)
Nov 30 2011
„Bilder sind viel zu teuer, selbst wenn mein Können ausreichte, sie selbst zu machen und das Honorar für den Zeichner zu sparen. Ich habe es versucht, kann aber leider, leider nur s. unvollkommen zeichnen, was ich kann, nicht was ich sehe.“
(JRR Tolkien – Briefe; Brief 151: Aus einem Brief an Hugh Borgan)
Nov 17 2011
“… Eine Konfrontation mit Sauron allein, ohne Hilfe und Auge in Auge, wurde nicht erwogen. Man kann sich die Szene vorstellen, wenn Gandalf z. B. in einer solchen Lage wäre. Der Ausgang wäre knapp gewesen. Einerseits die wahre Botmäßigkeit des Rings gegen Sauron; andererseits die überlegende Stärke, weil Sauron nicht wirklich in seinem Besitz war, und vielleicht auch, weil er durch lange Verderbtheit und died Verausgabung seines Willens für die Beherrschung der Untergebenen geschwächt war. Hätte Gandalf den Sieg davongetragen, wäre das Ergebnis für Sauron dasselbe gewesen wie die Vernichtung des Ringes; für ihn wäre er dann vernichtet gewesen, ihm für immer weggenommen. …”
(JRR Tolkien – Briefe; Nr. 246)
Jan 01 2011
Wie der Name schon vermuten läßt, handelt es sich hier um eine Sammlung von Briefen. Diesmal jedoch keine erfunden Briefe, sondern tatsächlich J.R.R. Tolkiens private wie berufliche Korrespondenz. Humphrey Carpenter hat die Auswahl und Edition der Briefe vorgenommen. In seinem Vorwort schreibt er: “…Bei der Auswahl [der Briefe] wurde auch daran gedacht, die mächtige Spannweite seiner [Tolkiens] Geistesart und seiner Interessen vorzuweisen und sein eigenwilliges, aber stets klares Weltbild deutlich werden zu lassen…”
Da vor der Veröffentlichung des Hobbits kaum jemand von Mittelerde wußte, finden sich in den frühen Briefen kaum Information für Mittelerde-Liebhaber. Um so ergiebiger sind die Auskünfte zu Tolkiens privatem und beruflichen Leben. Von 1936 an wandelt sich das Bild, denn natürlich ist Carpenters Auswahl so, dass Tolkiens Antworten auf Leserbriefe viel Raum eingeräumt wird. So erfahren wir (wie oben gesehen) Details zur Geschichte, ebenso wie Tolkiens Interpretation zu seinem eigenen Werk.
Auch wenn wir nicht wissen, wie groß der verbleibenden Schatz an Briefen ist die Carpenter nicht aufnehmen konnte, wollte oder auch dürfte, so ist die Mischung doch sehr gelungen. In den neueren englischen Editionen wird der schnelle Zugang zu Informationen aller Art durch einen erweiterten Index erheblich verbessert. Leider muss der Leser der deutschen Ausgabe noch mit dem sehr dürftigen alten Index auskommen. Dieser enthält keinerlei Namen aus Tolkiens Mythologie. Die Übersetzung der Briefe von Wolfgang Krege ist von gewohnt guter Qualität, auch wenn man sich manchmal eine bessere Anpassung an die veröffentlichten Buchtexte wünschen würde.
Durch die Briefe baut man ein gewissermaßen “persönliches” Verhältnis zu Tolkiens Werk auf, aus dem man mit ein wenig Menschenkenntnis auch eine Menge aus der Person Tolkien herauszulesen vermag.
Hier kommt ihr die gebundene Ausgabe, sowie die Taschenbuchausgabe.
Mrz 22 2010
Khazad-dûm, die Zwergenhalle, wird Moria bei den Zwergen genannt. Die Stadt findet auch Erwähnung in “Der Hobbit”. Grund genug, etwas über die Geschichte Morias zu erfahren.
Die Anfänge von Moria liegen weit zurück in der Altvorderenzeit. Da die Zwerge ein sehr verschlossenes Volk sind findet sich leider nicht so viel Information über diese Zwergenstadt wie man sich das wünschen würde. Das meiste erfährt man von Gimli, dem Elbenfreund. Er stammte aus dem Haus Durin und das ist in diesem Fall ein Glück, denn jenes Haus war es, das in Moria wohnte. Da dies für die Geschichte Moria eine gewisse Rolle spielt wenden wir uns zunächst der Erschaffung der Zwerge durch Aule zu. In einem Brief schrieb unser Autor Tolkien eine Kurzfassung der obigen Geschichte mit einem interessanten Detail [„JRR Tolkien – Briefe“; Nr.: 212]:
„… Aule zum Beispiel, einer der Großen, ist in gewissem Sinne auch ‘gefallen’; denn er sehnte sich so danach, die Kinder zu sehen, dass er ungeduldig wurde und dem Willen des Schöpfers vorzugreifen versuchte. Weil er der größte aller Handwerker war, versuchte er, Kinder zu schaffen, nach seinem unvollständigen Wissen von ihrer Art.