Archiv für das Tag 'Christopher Tolkien'

Feb 20 2012

Profile Image of Findegil
Findegil

The Lord of the Rings – A Reader’s Companion

Abgelegt unter Bücher

Readers in

LotR- A Reader´s Companion (c) HarperCollins Publishers Ltd

Hier aber geht es wie der Titel schon erkennen lässt nur um den Herrn der Ringe und nicht wie, beim auf den ersten Blick ähnlich anmutenden „Companion and Guide“ ,um Tolkiens ganzes Lebenswerk. Nun gibt es gerade zu diesem Tolkienbuch schon sehr viel Sekundärliteratur.

Beginnen wir mit dem Inhalt: Nach einem Vorwort beginnt das Buch mit einer kurzen Schreibgeschichte des Herrn der Ringe. Dem folgt ein Kapitel zur Chronologie der Kalender und Mondphasen. Dies gibt nicht nur an wie Tolkien zu den exakten Mondphasen kam, die er verwendete sondern auch eine vollständige Liste aller Mondphasen in den relevanten Jahren. Weiterlesen »

Keine Kommentare

Jan 01 2012

Profile Image of Findegil
Findegil

“Morgoths Ring” von JRR Tolkien

Abgelegt unter Bücher

HoMe2-2-150x150 in

Morgoths Ring (c) Harper Collins

Nach dem Tolkien „Der Herr der Ringe“ abgeschlossen hatte und noch bevor dieser veröffentlicht wurde, begann er mit der Revision der Legenden die „Das Silmarillion“ bilden. Sein Wunsch war es diese mit „Der Herr der Ringe“ zusammen zu veröffentlichen, was sein Verleger jedoch ablehnte. In diesem Band 10 von “The History of Middle-Earth”, werden uns die Ergebnisse dieser Revisionen für die valinorischen Kapitel des Silmarillions dargelegt. Das Buch ist in  fünf Teile gegliedert.
Der Erste gibt die Ainulindalë wieder. Im zweiten Teil wird die letzte Version der chronologischen Darstellung der frühen elbischen Geschichten wiedergegeben. In diesen Annalen von Aman findet sich manches was man nirgendwo sonst lesen kann, auch wenn einiges davon später verworfen wurde und auch die Chronologie der Ereignisse nicht unverändert blieb. Der dritte Teil gibt die valinorischen Kapitel der Quenta Silmarillion in ihrer letzten Version wieder. Aus diesen drei Quellen fügte Christopher Tolkien die erste Hälfte von „Das Silmarillion“ zusammen.
Hier also erfährt man woher die einzelnen Texte stammen und welche Überarbeitungen seines Vater Christopher Tolkien bei der Edition verwarf. Der vierte Teil des Buches ist ein eher philosophischer Text. “Athrabeth Finrod ah Andreth“, also die Diskussion zwischen Finrod und Andreth, beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Schicksalen von Elben und Menschen und mit ihren Hoffnungen und Ängsten. All das verpackt in einen Dialog zwischen dem Elbenkönig und Menschen-Freund und einer Frau aus dem Hause Beors, die als eine der Weisen ihres Volkes gilt und beinahe seine Schwägerin geworden wäre. Im letzten Teil des Buches, “Myths Transformed“, schauen wir Tolkien dabei über die Schulter, wie der seine eigene Mythologie mit den Erkenntnissen der (elbischen) Wissenschaft in der Luft zerreißt und dann versucht aus den aufgelesenen Schnipseln wieder das Gerüst einer Geschichte zu erschaffen.
Man kann bedauern, dass er diese Pläne nie vollständig in die Tat umsetzte, denn alle späteren Texte stehen mit seinem neuen „Weltbild“ in Einklang, oder man kann sich darüber freuen, denn viele der fesselnsten Geschichten über die Valar wären dieser Revision geopfert, oder in ihrer Bedeutung gemindert worden. Dennoch erfährt man hier, und nur hier, etwas über die tieferen Motive und Pläne Melkors oder Saurons oder über Tolkiens letzte Ansichten über die Herkunft der Orks.

In diesem ersten Teil dessen was man “The later History of the Sillmarillion“ nennen könnte, bedient sich der Editor Christopher Tolkien einer gesunder Mischung aus vollständig wiedergegebenen Texten und aus Kommentaren zu erschließenden Änderungen an bereits veröffentlichten Texten. Ohne profunde Kenntnis des Silmarillions oder mit dem Buch als Nachschlagewerk wird man deshalb dem dritten Teil des Buches nur wenig abgewinnen können. Dennoch ist das Buch ein gelungener Kompromiss zwischen der Platzrestriktion einer Veröffentlichung und dem Willen die Textsituation so genau wie möglich darzustellen. Vor allem in den Geschichten die hier zum erstenmal das Licht der Öffentlichkeit erblicken, ist das Buch auch für Leser zu empfehlen, die nicht mit der History of Middle-Earth vertraut sind.

Wer tiefer in die Welt von Mittelerde eintauchen möchte als mit den auch ins Deutsche übersetzte Standardwerken, dem sei diese Buch als Einstieg in die History of Middle-Earth wärmsten empfohlen. Wer den ersten Teil über die Geschichte des Silmarillions mit Interesse verfolgt hat, wird auch an den anderen Büchern der History seinen Freude haben, und alle anderen werden mit der “Athrabeth“ und den “Mythos Transformed“ entschädigt.

Amazonbutton10 in Stürzt euch gleich hier oder hier in die Lektüre.

Zuruck89 in

Keine Kommentare

Dez 20 2011

Profile Image of Findegil
Findegil

“Nachrichten aus Mittelerde” von JRR Tolkien

Abgelegt unter Bücher

NaM-150x150 in

Nachrichten aus Mittelerde (c) Klett-Cotta

Das Buch ist in vier Teile gegliedert wobei die ersten drei jeweils Geschichten aus einem der Zeitalter von Mittelerde enthalten. Im ersten Teil erfahren wir zunächst von Tour Herkunft und Jugend. Dann wandern wir mit ihm von Hithlum bis hin zu in die Ebene von Gondolin. Dort hat Tolkien die Geschichte abgebrochen und so entgeht uns hier die Schlacht zum Untergang der Stadt, die eigentlich hätte folgen sollen. Weiterlesen »

Keine Kommentare

Nov 13 2011

Profile Image of Findegil
Findegil

“Das Buch der Verschollenen Geschichten” Teil 2 von JRR Tolkien

Abgelegt unter Bücher

VG1-150x150 in

Das Buch der verschollenen Geschichten (c) Klett-Cotta

Auch in diesem Band lauschen wir, wie schon im ersten Teil der Verschollenen Geschichten, zusammen mit Eriol, den Erzählern in der Hütte des Vergessenen Spiels in Kortirion der Hauptstadt der Insel der Elben. Zunächst malen uns die Kinder des Hauses die Geschichte von Tinúviel und Beren aus, und dann hören wir von den Helden- und Untaten von Turambar.
Weiterlesen »

Keine Kommentare

Sep 27 2011

Profile Image of Findegil
Findegil

“The war of the Jewels” von JRR Tolkien

Abgelegt unter Bücher

41TZP7YCC0L SL500 AA300 -150x150 in

The War of Jewels (c) Klett-Cotta

Dieser Band von “The History of Middle-Earth“ befasst sich mit JRR Tolkiens letzten Arbeiten zur Geschichte Beleriands. Der erste Teil des Buches gibt die Grauen Annalen wieder. Diese Annalen, die vorgeben aus Doriath zu stammen, sind weit ausführlicher als man das von Annalen erwartet. Im Grunde handelt es sich um einen chronologische Erzählung der Geschichte der Elben in Mittelerde von ihrem Erwachen in Cuivienen bis zum Tod von Turin. Dort bricht der Text ab. Im zweiten Teil des Buches werden die Überarbeitungen des Silmarillions wiedergegeben. Beginnend mit dem Erwachen der Menschen, bis hin zur Schlacht des jähen Feuers und dem Ende Fingolfins. Die weiteren Kapitel wurden nur kursorisch durchgesehen und bieten deshalb nur wenig Neues in diesem Buch, das in wenigen Zeilen gesagt ist.
Im dritten Teil findet der Leser dann die wahre Perle des Buches: Hier werden zunächst einige Kapitel im veröffentlichten Silmarillion behandelt, die nicht ursprünglicher Teil der Quenta Silmarillion waren sondern von Christopher Tolkien editorisch eingearbeitet wurden. Das sind Maeglin und die Erschaffung der Ents und Adler. Dazu kommt Ælfwines Einleitung zur Narn i Chîn Húrin und die Aufzählung der letzten Jahre des Ersten Zeitalters, die in vielen aufeinander folgenden Entwürfen vorliegt. Als längstes Kapitel dieses Teils wird der Lesen hier von Tolkien auf Húrins Wanderung mitgenommen. Diese führt uns mit Húrin nach seiner Freilassung aus Angband nach Hithlum. Verbittert ziehen wir mit ihm von dannen, als Húrin erkennt, dass sein Volk ihm misstraut und nach seinem Versuch Einlass nach Gondolin zu finden, bringt er sein Unglück dann über das Volk von Brethil. Wenn wir schlussendlich mit Húrin fort gehen, ist der Amon Obel niedergebrannt und der letzte Spross der Haladin von seinem eigenen Volk ermordet worden.

Seiten: 1 2

Keine Kommentare

Ältere Einträge »