Smaug, wie wir ihn von einem der Buchcover kennen (c) Klett-Cotta
Andy Serkis, der Darsteller von Gollum, hat MTV ein Interview gegeben. Dabei ging es ausnahmsweise mal nicht um Gollum, sondern um Smaug. Serkis als Co-Regisseur und Spezialist für Darstellung von Motion-Capture Rollen sollte bei diesem Thema voll im Bild sein.
Natürlich wird uns wieder einmal versichert, dass man über einen so wichtigen Charakter wie Smaug nicht einfach zwischen Tür und Angel plaudern kann. Immerhin ist Smaug der Superbösewicht in “Der Hobbit”. Das Einzige das Andy uns sagen kann, ist, dass WETA immer noch an Smaugs Erscheinung arbeitet und er sich persönlich sicher ist, dass Benedict Cumberbatch genau die richtige Wahl war und Smaug aussergewöhnlich gut darstellen wird. Leider ist das nicht wirklich neu für die Fans, die sehnsüchtig auf einen ersten Blick auf den Drachen hoffen.
Wann es endlich soweit sein wird steht noch in den Sternen. Smaug wird ja auch erst im zweiten Teil “Der Hobbit: Hin und zurück” auftauchen. Wobei ein kurzer Blick auf ihn ein toller Cliffhanger am Ende von “Der Hobbit: Eine unerwartete Reise” wäre. Hoffentlich erfahren wir in naher Zukunft mehr.
Peter Jackson ist nicht der erste der den Hobbit verfilmt, bereits 1966 wurde ein kleiner Film gemacht, der die Geschichte von Bilbo wiedergibt. Er unterlag aufgrund der Länge von gerade mal 11:43 Minuten vielen Kürzungen und Veränderungen. Trotzdem ist es eine gelungene Arbeit, die deutlich aufzeigt, dass man ein Werk, dass so großartig ist, wie das von Tolkien, selbst durch rapide Personenkürzungen und ein neues Ende nicht schlecht macht.
Gezeichnet wurden die Bilder von Eugene Deitch, der auch durch Tom und Jerry berühmt wurde, und Adolf Born.
Auch ohne 13 Zwerge und ohne Orks und Elben kann die Geschichte sehr hübsch transferiert werden.
Als das animierte Hobbitfilmchen herausgegeben wurde gab es “Der Herr der Ringe” gerade das erste Mal als Paperback. Danach wurde es um den Hobbit ersteinmal ruhiger.
Trotzdem ist es besonders niedlich mitanzusehen, wie Bilbo eine Prinzessin heiratet und der Drache Slag von einer herzförmigen Diamantenpfeilspitze getötet wird.
Über 10 Jahre später wurde “Der Hobbit” dann erneut verfilmt, ebenso “Der Herr der Ringe” doch dazu ein andermal mehr.
Wer den ironischen Tolkien noch nicht kennt und einmal sehen will, was der Mittelerdeschöpfer außerhalb seiner Welt noch alles schaffen kann, sollte sich unbedingt den Bauer Giles von Ham zu Herzen nehmen. Denn Tolkiens Humor ist seinem Pathos mindestens ebenbürtig. Sehr liebevoll erzählt er die Geschichte eines kleinen nicht sehr mutigen Bauern, der eigentlich Aegidius Ahenobarbus Julius Agricola de Hammo heißt und der völlig unfreiwillig zum Helden wird als er einen Riesen von seinen Feldern “vertreibt”.
“Alles schien einen günstigen Verlauf zu nehmen – bis der Drache kam.”
Ein einmaliges Lesevergnügen!
Benedict Cumberbatch hat kürzlich mit der Variety über die Darstellung des Drachen Smaug und seinen Vorbereitungen gesprochen. Cumberbatch ist aktuell in Sherlock an der Seite von Martin Freeman zu sehen und demnächst in War Horse unter der Regie von Steven Spielberg. Weiterlesen »
„Bilbo geht ein drittes Mal zurück. [eingefügt: Stiehlt ein Wunderbares Juwel] Drache erwacht und spricht zu ihm als er vom Eingang des Tunnels in die Halle späht. ‚Wer bist du’ Sagt den Zwergen sei er egal – wie wird er seinen Anteil nach Hause bringen. B. schmeichelt dem Drachen. D. behauptet er sei unbezwingbar. Selbst auf der weichen Unterseite ist er überkrustet. B. bringt ihn dazu es zu zeigen. Sieht, dass es einen Fleck gibt. Er geht zurück zu den Zwergen erfüllt von Bedenken und fragt sie nach ihren Zukunftsplänen. Sie erzählen ihm vom Juwel von Girion König von Dale, das Juwel für die Rüstung seines Sohnes. Bilbo schaut immer wieder auf sein Juwel. Er muss es verdienen. Er geht und tötet den Drachen als er schläft [hinzugefügt: erschöpft nach der Schlacht] mit einem Speer.“
(The History of the Hobbit; Band 1: Mr. Baggins; Abschnitt: The Second Phase; Kapitel: Plot Notes B]