Archiv für das Tag 'Sindarin'

Okt 21 2011

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Findegil

Erforschung: Die dunkelelbische Kultur in Mittelerde

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Dunkelelb (c) pcwissen.eu

Heute betrachten wir das Thema Dunkelelben. Woher kamen sie? Was machten sie zur Zeit des Ringkriegs? Und sind die Avari wirklich so böse, wie man es erwartet?

Zunächst klären wir was Dunkelelben den eigentlich sind [„Das Silmarillion“; „Index“; Eintrag „Dunkelelben“]:
In der Sprache von Aman waren alle Elben, die das Große Meer nicht überquert hatten, Dunkelelben (‘Moriquendi’), und manchmal wird der Ausdruck so gebraucht; als Caranthir Thingol einen Dunkelelben nannte, war dies als Schimpfwort gemeint, um so mehr, als ja Thingol in Aman gewesen war und ‘nicht zu den Moriquendi gezählt’ wurde. Während der Verbannung der Noldor aber bezeichnete der Ausdruck oft alle Elben von Mittelerde, die keine Noldor oder Sindar waren und ist dann etwa gleichbedeutend mit Avari. Etwas anderes wieder ist es, wenn Eol, ein Sindarin-Elb, als Dunkelelb tituliert wird; Turgon aber meinte damit ohne Zweifel, dass Eol zu den ‘Moriquendi’ gehörte.

Und vorher heißt es [eben dort; Eintrag „Avari“]: Weiterlesen »

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Okt 01 2011

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Zafug

Tolkiens Leben: Stipendium

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Tolkiensschule in
Das alte Gebäude der
King-Edward School

Im Alter von elf Jahren bekommt John ein Stipendium für die  King- Edwards School. Auch heute noch ist sie eine sehr anerkannte Schule.

Dort entdeckte Tolkien seine Leidenschaft für Sprachen und Literatur. Im Laufe seines Lebens eignete sich Tolkien eine Menge Sprachen an, zumindest ruimentär, darunter: Altgermanisch, Altgotisch, Deutsch, Isländisch, Russisch, Spanisch. Zudem erfand er seit seiner Kindheit Sprachen. Bekannt sind heutzutage vorallem die Elbensprachen Quenya und Sindarin, sowie die schwarze Sprache Saurons.

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Jul 03 2011

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Findegil

Erforschung: Alles Wissenswerte zu Tom Bombadil

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Tom Bombadil (c)LotRo

Eine rätselhafte Figur aus Mittelerde ist er schon, Tom Bombadil. Für euch werden wir versuchen etwas Licht in die Sache zu bringen.

Versuchen wir doch zunächst etwas zu seinem Alter heraus zu bekommen. Tom hat Frodo darüber einiges verraten [„Der Herr der Ringe“; Band I: „Die Gefährten“; 1. Buch; Kapitel 7: „In Tom Bombadils Haus“]:

„’Wer seid Ihr, Meister?’ fragte er [Frodo].
‚Wie, was?’ sagte Tom und setzte sich auf, und seine Augen glänzten in der Dämmerung. ‚Weißt du meinen Namen noch nicht? Das ist die einzige Antwort. Sage mir, wer bist du, allein, du selbst und namenlos? Aber du bist jung und ich bin alt. Der Älteste bin ich. Merkt euch meine Worte, liebe Freunde:
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Jan 01 2011

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Findegil

“Parma Eldalamberon” Zeitschriften zur Elbensprache

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Parma Eldalamberon (c) eldalamberon.com

Parma Eldalamberon heißt soviel ‚Buch der Elbensprachen’. Und dies beschreibt den Inhalt dieser Schriftenreihe schon ganz gut. Begonnen hat alles als Forum für linguistische Aufsätze über Kunstsprachen in literarischen Werken. Eine Beschränkung auf die Sprachen Mittelerdes war zunächst gar nicht geplant, sie ergab sich dann aber wohl aus der Interessenlage der Redakteure und Leser.
Beginnend mit Band XI besteht der Inhalt ausschließlich aus den umfangreichen und bis dahin unveröffentlichten Schriften Tolkiens zu den Sprachen Mittelerdes. Dabei folgt die Reihenfolge der Veröffentlichung in etwa der Chronologie der Entstehung. Die einzelnen Bände sind nicht immer nach dem umfangsreichsten enthaltenen Text benannt, sondern nach dem, der nach Ansicht der Redakteure, den Gesamtinhalt am besten charakterisiert. Bisher sind mit Inhalten aus Tolkiens Schriften die folgenden Bände erschienen:
Parma Eldalamberon XI: I Lam na Ngoldathon
enthält die Grammatik und das Lexikon der Gnomischen Sprachen.
Parma Eldalamberon XII: The Qenya Lexicon
enthält neben dem Lexikon auch “The poetic and mythological Words of Eldarissa”
Parma Eldalamberon XIII: The Alphabet of Rúmil & Early Noldorin Fragments
neben den beiden genannten Texten finden sich unter anderm auch “Heraldic Devices of Tol Erethrin”, “Goldogrin Pronominal Prefixes”, “Early Noldorin Grammar“ und mehrer Namenslisten.
Parma Eldalamberon XIV: Early Qenya & Valmaric
enthält “Early Qenya Fragments“ Early Qenya Grammar“ und mit “The Valmaric Script” Tolkiens erste entwürfe für ein elbisches Alphabet.
Parma Eldalamberon XV: Sí Qente Feanor
enthält unter anderem die vollständige “Name-list to The Fall of Gondolin” das “English-Qenya Dictionary”.
Die Texte in oben genannten Ausgaben entstanden all in der Zeit von 1917 bis ungefähr 1925, man darf also sicher sein, dass noch Material für weitere Bände vorliegt.

Die frühen Bände (bis Band V) sind nur als Photokopiesammlung zu bekommen. Ihr Inhalt ist heute nur noch für Spezialisten von Interesse, zeigt er doch eher die Entwicklung eines tiefern Verständnisses für Tolkiens Sprachen auf, als tatsächlich heute noch gültiges Wissen darüber zu repräsentieren. Diese Bände wurden noch von The Mythopoeic Society herausgegeben und sind auch von ihr zu beziehen.
Die weiteren Bände wurden von der Elvish Linguistic Fellowship herausgegeben und sind über den WEB-Shop dieser Organisation zu beziehen. Die Bände 9, 10, 12 und 14 sind jedoch zurzeit vergriffen. Aber man darf hoffen, dass auch diese Bände später ein weiteres Mal aufgelegt werden.

Für Liebhaber von Tolkiens Elbensprachen sind die Bände eine lohnende Lektüre, für alle anderen sind sie jedoch wohl zu speziell. Schaut euch einfach mal auf der Homepage um.

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