Feb
02
2012

Zafug
“Vier Jahre später (2758) geriet Rohan in große Schwierigkeiten, und keine Hilfe konnte aus Gondor geschickt werden, denn drei Flotten der Corsaren griffen es an, und es war Krieg an all seinen Küsten Zur gleichen Zeit wurde Rohan wieder vom Osten überfallen, die Dunländer erkannten ihre Gelegenheit und kamen über den Isen und von Isengart herunter. Es wurde bald bekannt, dass Wulf ihr Anführer war. Sie hatten eine große Streimacht, denn ihnen hatten sich Feinde von Gondor angeschlossen, die an den Mündungen des Lefnui und Isen gelandet waren. Die Rohirrim wurden besiegt und ihr Land überrannt; und diejenigen, die nicht erschlagen waren oder Hörige wurden, flohen in die Gebirgstäler. Helm wurde unter großen Verlusten von den Furten des Isen zurückgetrieben, und er suchte Zuflucht in der Hornburg und der Schlucht dahinter (die später als Helms Klamm bekannt wurde). Dort wurde er belagert. Wulf nahm Edoras und saß in Meduseld und nannte sich König…”
(Der Herr der Ringe, Anhänge, Seite 52)
Tags: Anhänge, Edoras, HdR, Helms Klamm, Rohan, Rohirrim, Zitat
Jan
17
2012

Zafug
“Er sagte ein Wort zu Schattenfell, und wie ein Pfeil vom Bogen sprang das große Pferd davon. Während sie noch schauten, war es verschwunden: ein Silberblitz im Sonnenuntergang, ein Wind über dem Gras, ein Schatten der entfloh und dem Blick entschwand. Schneemähne schnaubte und bäumte sich auf und wollte ihm folgen; doch nur ein geschwinder Vogel hätte ihn einholen können.”
(Der Herr der Ringe II, Die zwei Türme, S.149)
Tags: Gandalf, HdR, Schattenfell, Schneemähne, Zitat
Dez
22
2011

Zafug
„Und nun kommt Weihnachten! Das Erstaunliche, das keine ‚Kommerzialisierung’ wirklich herabziehen kann – es sei denn, man lässt es zu. …“
(J.R.R Tolkien – Briefe; Brief 243 an Michael Tolkien)
Tags: Briefe, Weihnachten, Zitat
Nov
17
2011

Zafug
“… Eine Konfrontation mit Sauron allein, ohne Hilfe und Auge in Auge, wurde nicht erwogen. Man kann sich die Szene vorstellen, wenn Gandalf z. B. in einer solchen Lage wäre. Der Ausgang wäre knapp gewesen. Einerseits die wahre Botmäßigkeit des Rings gegen Sauron; andererseits die überlegende Stärke, weil Sauron nicht wirklich in seinem Besitz war, und vielleicht auch, weil er durch lange Verderbtheit und died Verausgabung seines Willens für die Beherrschung der Untergebenen geschwächt war. Hätte Gandalf den Sieg davongetragen, wäre das Ergebnis für Sauron dasselbe gewesen wie die Vernichtung des Ringes; für ihn wäre er dann vernichtet gewesen, ihm für immer weggenommen. …”
(JRR Tolkien – Briefe; Nr. 246)
Tags: Briefe, Gandalf, Ring, Sauron, Zitat