Mai 14 2012
Ein Platz an der Seite von Hobbit Autor Tolkien
Einen solchen Ruf hat Fantasy Autor Patrick Rothfuss bereits unter vielen Fans erlangt. Und das will einiges heißen, denn Tolkien ist natürlich der unbestrittene Begründer der Fantasy-Literatur.
Auch Rothfuss Hauptwerk “Die Königsmörderchronik” ist eine Trilogie, wie auch “Der Herr der Ringe”, das meistverkaufte Buch von Tolkien. Die ersten beiden Bände sind bereits veröffentlicht, auf den dritten müssen Fantasy-Fans noch warten.
Rothfuss Blog und Hobbit-Kritik
Den Weltmarkt konnte Rothfuss zwar noch nicht in dem Maß erobern wie Tolkien, aber er ist schon lange nicht mehr nur ein Geheimtipp unter Fantasylesern. Zudem schreibt er regelmäßig in seinem Blog und versorgt seine Leser mit Lustigem und Kritischem. Ein Blick darauf lohnt sich auf jeden Fall.
Er übte in seinem Blog auch Kritik an der Verfilmung von “Der Hobbit”. Seine wichtigsten Argumente haben wir in einem Artikel für euch zusammengefasst.
“Der Hobbit” und “Der Herr der Ringe” – immer noch Verkaufsschlager
Der Traum eines jeden Fantasyautors ist es wohl zu solchem Ruhm und natürlich auch zu solchen Verkaufszahlen zu kommen, wie Tolkien. JRR steht mit “Der Herr der Ringe” laut Wikipedia mit rund 150 Millionen verkauften Exemplaren auf Platz 10 der Weltbestseller. Die Liste wird größtenteils mit Glaubensschriften wie der Bibel und dem Koran oder auch politischen Manifesten angeführt. Auch das Pfadfinderhandbuch logiert noch vor Tolkiens Werk. Als einziger fiktiv schreibender Autor hat es nur Charles Dickens vor Tolkien geschafft.
“Der Hobbit” hat es immerhin unter die Top 20 geschafft und logiert aktuell auf Platz 15. Diese Zahl darf sicherlich schon bald nachkorrigiert werden, da durch Peter Jacksons Verfilmung, die Nachfrage nach den Büchern sicherlich steigen wird.
Fantasy-Verfilmungen – Ein zweischneidiges Schwert?
Der Erfolg der Verfilmungen von “Der Herr der Ringe” und auch “Harry Potter” haben dazu geführt, dass viele Fantasyautoren die Filmrechte an ihren Büchern gut verkaufen konnten. Allerdings hatte nicht jede dieser kostspieligen Produktionen auch den gewünschten Erfolg. So wird es von “Eragorn” wohl keinen zweiten Teil mehr im Kino zu sehen geben.
So hat Rothfuss die Filmrechte an seiner Chronik noch nicht verkauft. Aber wenn der dritte Band den ersten beiden in nichts nachsteht und seine Leserschaft noch weiter anwächst könnte es vielleicht doch noch dazu kommen.
Als lebender Autor hat man natürlich das Glück viel mitbestimmen zu können, wie es GRR Martin bei “Das Lied von Eis und Feuer” tun kann. Damit kann sich der Autor sicher sein, dass seine Geschichte so umgesetzt wird, wie er es sich wünscht. Das ist natürlich auch ganz im Sinne der Fans.
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