Aug
26
2010

Guindoriel
“[Ich bedaure] jetzt zutiefst, [im Herr der Ringe] von Elves gesprochen zu haben, obwohl dieses Wort nach Abstammung und ursprünglicher Bedeutung passend genug ist. Aber die katastrophale Entwertung dieses Wortes, bei der Shakespeare eine unverzeihliche Rolle spielte, hat es eigentlich mit unangenehmen Tönen überladen, gegen die man nicht aufkommt. Ich hoffe in Bd. III eine Anmerkung “zur Übersetztung” aufnehmen zu können, in der ich die Frage der Äquvalente und mein Sprachgebrauch deutlich gemacht würde.”
(Tolkien 18.September 1954, Aus einem Brief an Hugh Brogan. J.R.R.Tolkien: Briefe. Hrsg. Humphrey Carpenter unter Mitwirkung von Christopher Tolkien, Hobbit Presse, Klett-Cotta Stuttgart 1991)
Tags: Briefe, Elf, Elves, Zitat
Aug
13
2010

Guindoriel
“Sie verbrachten die Nachtstunden wachend und merkten, daß viele Wesen, die sie nur halb sahen, umherwanderten und sie umschlichen, und sie hörten das Heulen von Wölfen. Der Wind hatte sich gelegt, und die ganze Luft erschien still. Sie konnten wenig sehen, denn obwohl es wolkenlos und der zunehmende Mond vier Tage alt war, stiegen Rauch und Dunst von der Erde auf, und die weiße Mondsichel war verhüllt von den Nebeln aus Mordor.”
(Der Herr der Ringe, Bd. III, Die Rückkehr des Königs, S. 183)
Tags: Frodo, HdR, Mordor, Sam, Zitat
Jul
24
2010

Guindoriel
“ Roheryn. Aragorn’s horse: ’Softend’ Gondorian form of pure S[indarin] roch-cheruin ’steed of the lady’ (The horse was given to Aragorn by Arwen.) > Rocheruin, Rocheryn.“
(Herkunft von Roheryn aus “Parma Eldalamberon XVII: Words, Phrases & Passages in The Lord of the Rings“)
Tags: Aragorn, Arwen, Gondor, Roheryn, Sindarin, Zitat
Jul
11
2010

Guindoriel
„Der Frühling weiß um sie und auch der Sommer, und im Winter sind sie noch unter uns, doch im Herbst kommen sie am häufigsten hervor, denn der Herbst ist ihre Jahreszeit, denn angelangt sind auch sie im Herbst ihrer Jahre. Was mag aus den Träumern der Erde werden, wenn ihr Winter kommt?“
(Die Geschichte Mittelerdes; Band 2: Das Buch der Verschollenen Geschichten – Teil 2; Kapitel VI: Die Geschichte von Eriol oder Ælfwine und das Ende der Geschichten)
Tags: BdVG, Eriol, Frühling, Herbst, HoME, Sommer, Winter, Zitat, Ælfwine
Jun
24
2010

Guindoriel
“… Dunkel ist das Wasser von Kheled-zâram, und kalt sind die Quellen von Kibil-nâla, und schön waren die vielsäuligen Hallen von Khazad-dûm in der Altvorderen Zeit vor dem Sturz mächtiger Könige unter dem Stein. …”
(Galadriel, Der Herr der Ringe, Band II, S. 430)
Tags: Galadriel, HdR, Khazad-dûm, Kheled-zâram, Kibil-nâla, Zitat
Jun
11
2010

Guindoriel
“Vor ihnen und zu beiden Seiten lagen nun große Moore und Sümpfe, die sich im trüben Zwielicht weit nach Süden und nach Osten erstreckten. Nebelschwaden kringelten sich über dunklen, dampfenden Pfuhlen. Drückend hing ihr Gestank in der unbewegten Luft. Weit entfernt noch, fast genau im Süden nun, sahen sie die Bergwälle von Mordor, wie eine schwarze, gezackte Wolkenwand über einem gefahrvollen, nebelverhangenem Meer.”
(Der Herr der Ringe, S. 659)
Tags: Frodo, HdR, Moor, Mordor, Sam, Zitat
Mai
25
2010

Guindoriel
„Bilbo geht ein drittes Mal zurück. [eingefügt: Stiehlt ein Wunderbares Juwel] Drache erwacht und spricht zu ihm als er vom Eingang des Tunnels in die Halle späht. ‚Wer bist du’ Sagt den Zwergen sei er egal – wie wird er seinen Anteil nach Hause bringen. B. schmeichelt dem Drachen. D. behauptet er sei unbezwingbar. Selbst auf der weichen Unterseite ist er überkrustet. B. bringt ihn dazu es zu zeigen. Sieht, dass es einen Fleck gibt. Er geht zurück zu den Zwergen erfüllt von Bedenken und fragt sie nach ihren Zukunftsplänen. Sie erzählen ihm vom Juwel von Girion König von Dale, das Juwel für die Rüstung seines Sohnes. Bilbo schaut immer wieder auf sein Juwel. Er muss es verdienen. Er geht und tötet den Drachen als er schläft [hinzugefügt: erschöpft nach der Schlacht] mit einem Speer.“
(The History of the Hobbit; Band 1: Mr. Baggins; Abschnitt: The Second Phase; Kapitel: Plot Notes B]
Tags: Bilbo, Drache, Girion, HoME, Smaug, Zitat, Zwerge
Mai
13
2010

Guindoriel
„Er ist nicht wie andere Männer dieser Tage, Pippin, und wie auch immer seine Abstammung von Vater zu Sohn auch war, durch irgendeinen Zufall rinnt das Blut von Westernis fast unverfälscht in seinen Adern, ebenso wie bei seinem Sohn, Faramir, indes nicht bei Boromir, den er am meisten liebte.“
(Der Herr der Ringe; Band III: Die Rückkehr des Königs; Buch 5; Erstes Kapitel: Minas Tirith)
Tags: Boromir, Denethor, Faramir, Minas Tirith, Pippin, Theoden, Zitat
Apr
22
2010

Guindoriel
‚„Schatz, Schatz, Schatz!“ schrie Gollum. „Mein Schatz! O mein Schatz!“ Und während er den Blick hob, um sich an seiner Beute zu weiden, trat er zu weit, kippte über, schwankte einen Augenblick auf dem Rand und stürzte dann mit einem schrillen Schrei. Aus den Tiefen kam sein letztes klagendes Schatz, und er war dahin.’
(Der Herr der Ringe, Carroux Übersetzung, Buch VI, Seite 68: Der Schicksalsberg)
Tags: Gollum, HdR, Ring, Smeagol, Zitat
Apr
12
2010

Guindoriel
“Und Erzählungen und Gerüchte gingen um an den Meeresküsten, von Seeleuten und auf dem Wasser Verirrten, die ihr Schicksal oder eine Gunst oder Gnade der Valar auf den Geraden Weg geführt hatten, wo sie das Angesicht der Welt unter sich versinken sahen; und so waren sie zu den lampenhellen Kaien von Avallóne gekommen oder gar zu den vorgelagerten Ufern von Aman und hatten den Weißen Berg erblickt, schrecklich und schön, ehe sie starben.”
(Das Silmarillion, S. 291)
Tags: Aman, Avallóne, Silmarillion, Valar, Zitat
Mrz
11
2010

Guindoriel
„Nun, Herr, er war da und er ist da: der hohe Turm und die weißen Häuser und die Mauer: aber nicht nett jetzt, nicht schön. Er hat ihn vor langer Zeit erobert. Jetzt ist es ein entsetzlicher Ort. Wanderer zittern, wenn sie ihn sehen, sie kriechen außer Sicht, sie vermeiden seinen Schatten. Aber der Herr wird diesen Weg gehen müssen. Es ist der einzige Weg. …“
(Der Herr der Ringe; Band II: Die Zwei Türme; Buch IV: Der Ring geht nach Osten, Kapitel 13: Das Schwarze Tor ist versperrt)
Tags: Gollum, HdR, Smeagol, Zitat
Feb
25
2010

Guindoriel
„Märchen, die man zu den Kindern verbannt und von der Kunst der Erwachsenen absonderte, würden am Ende verkommen; und soweit man sie dorthin verbannt hat, sind sie verkommen.“
(„Die Ungeheuer und ihre Kritiker“; Kapitel: Über Märchen)
Tags: Über Märchen, Zitat
Feb
10
2010

Guindoriel
„Das Tor war geschlossen. Die ganze Nacht hörten die Wächter auf den Mauern den Lärm der Feinde, die draußen herumstreiften, Feld und Baum verbrannten und auf jeden Menschen einhieben, den sie unterwegs fanden, lebendig oder tot. Wie viele schon den Fluß überquert hatten, ließ sich in der Dunkelheit nicht erraten, aber als sich der Morgen oder sein düsterer Schatten über die Ebene stahl, sah man, daß die nächtliche Angst sie kaum überschätzt hatte. Die Ebene war dunkel von marschierenden Scharen, und so weit die Augen in der Düsternis blicken konnten, schossen rings um die Stadt große Zeltlager wie Schimmelpilze aus dem Boden. Geschäftig wie Ameisen und eilig gruben die Orks, sie gruben Reihen tiefer Gräben in einem riesigen Ring, genau außer Bogenschußweite von den Mauern; und als die Gräben angelegt waren, wurde jeder mit Feuer gefüllt, obwohl niemand sehen konnte, wie es angezündet oder in Gang gehalten wurde, durch Zauberkunst oder Teufelei.“
(Der Herr der Ringe, Carroux Übersetzung, Band V, Seite 105; Die Belagerung von Gondor)
Tags: Gondor, HdR, Zitat
Jan
26
2010

Guindoriel
“… Du Narr, er ist nicht tot, und dein Herz wusste es. Verlass dich nicht auf deinen Kopf, Samweis, er ist nicht dein edelster Teil. …”
(Sam, Der Herr der Ringe, Band IV, S. 404)
Tags: HdR, Sam, Zitat